Kümmel
Carum carvi
Beschreibung
Gefährlichkeitsgrad von Kümmel, Wiesenkümmel: Wenig oder kaum giftig, hautreizend durch das ätherische Kümmelöl. Bei chronischem Missbrauch von Kümmelbranntweinen können neben dem Alkohol Schädigungen, insbesonders der Leber, durch Kümmelöl auftreten. (Quelle)
Verwendete Pflanzenteile
Junge Blätter zum Würzen verwenden. Achtung: Verwechslungsgefahr mit dem Geflecktem Schierling und der Hundspetersilie, die beide sehr giftig sind.
Erntekalender
Auch der Samen des an sonnigen Wegrändern wild wachsenden Kümmels ("Wiesenkümmel") schmeckt klar und eindeutig nach Kümmel, wie wir ihn als Küchengewürz kennen.
Der Samen ist ein wunderbares Gewürz für Aufstriche, Brote, Kohlgemüse, etc.
Auch Liköre können damit aromatisiert werden, sie wirken - wie auch der Samen roh oder im Tee genossen - magenfreundlich und entblähend.
Nachbarn im Garten
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Traditionelle Heilkunde
Zum Heilkunde-Bereich →Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.
Zitierte Quellen für diese Pflanze
Literaturliste →- 📘 Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), European Union herbal monograph on Carum carvi L., fructus(2015), EMA/HMPC/715092/2013 ↗ „Traditionelle Anwendung zur Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Flatulenz bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren."
- 📗 Kommission E am BfArM, Monographie: Carvi fructus (Kümmelfrüchte)(1990), Bundesanzeiger Nr. 50
Heilrezepte
Andere Namen
Merkmale
Rezepte mit dieser Pflanze
Quellen
Steckbrief
Anbau & Pflege
Essbare Verwendung
Weitere Nutzung
Verbreitung
Alternative deutsche Namen
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren