Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Chemie & Biologie

Die schwarzen Samen des Ackerschwarzkümmel enthalten über 100 verschiedene chemische Verbindungen! Besonders wertvoll ist die Linolsäure - eine Fettsäure, die unser Körper nicht selbst herstellen kann.

→ Ackerschwarzkümmel
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Die winzigen Härchen am Habichtskraut enthalten Cumarine - dieselben Duftstoffe wie in Waldmeister! Diese chemischen Verbindungen schützen die Pflanze vor Fressfeinden und UV-Strahlung.

→ Kleines Habichtskraut
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Erdbeeren sind eigentlich gar keine Beeren! Die roten Früchte sind Sammelnussfrüchte. Die echten Früchte sind die kleinen gelben Körnchen auf der Oberfläche - jedes einzelne ist eine winzige Nuss!

→ Gartenerdbeere
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Mastixharz enthält über 80 verschiedene chemische Verbindungen! Der Hauptwirkstoff Masticadienonsäure kann sogar Magenbakterien bekämpfen, die Geschwüre verursachen. Deshalb kauten schon die alten Griechen Mastix für gesunde Zähne.

→ Mastixstrauch
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Die Cumarine in der Meisterwurz machen sie bei Sonnenlicht phototoxisch - sie kann Hautverbrennungen verursachen! Trotzdem ist sie roh essbar, aber nur in kleinen Mengen und nicht vor dem Sonnenbad.

→ Meisterwurz
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Das Gel der Aloe vera enthält über 75 verschiedene Wirkstoffe! Darunter sind Vitamine, Mineralien und Aminosäuren - ein echtes Naturlabor in einer Pflanze.

→ Aloe vera
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Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen! 100g Erdbeeren decken bereits 80% des Tagesbedarfs. Außerdem stärken die roten Farbstoffe (Anthocyane) das Immunsystem und schützen die Zellen.

→ Gartenerdbeere
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Die ätherischen Öle im Bitterfenchel enthalten Anethol - denselben Stoff, der auch in Anis und Sternanis vorkommt. Deshalb schmecken alle drei Pflanzen so ähnlich süß-würzig!

→ Bitterfenchel
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Petersilie enthält so viel Vitamin C wie eine Orange! 100g frische Petersilie decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb kauten Seefahrer Petersilie gegen Skorbut - lange bevor sie Zitronen kannten.

→ Petersilie
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Das Bittere Schaumkraut schmeckt schärfer als Kresse! Seine Scharfstoffe entstehen erst beim Kauen - die Pflanze 'produziert' sie als Schutz vor Fressfeinden. Deshalb wird es auch 'Wilde Kresse' genannt.

→ Bitteres Schaumkraut
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Das Gel der Baumaloe enthält über 75 verschiedene Wirkstoffe! Besonders die Polysaccharide wirken wie ein natürlicher Schutzschild für unsere Zellen und können sogar das Immunsystem stärken.

→ Baumaloe
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Brunnenkresse enthält mehr Vitamin C als Orangen! 100g der Wasserpflanze liefern etwa 80mg Vitamin C - das ist fast der komplette Tagesbedarf eines Erwachsenen. Früher aßen Seefahrer sie gegen Skorbut.

→ Echte Brunnenkresse
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Spargel enthält Asparagusinsäure - darum riecht der Urin nach dem Spargelessen so streng! Etwa 40% der Menschen können diesen typischen Geruch wahrnehmen, während andere ihn gar nicht bemerken. Das liegt an unseren Genen.

→ Spargel
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Weißdornblüten riechen nach verwesenden Fischen! Der Geruch entsteht durch Trimethylamin - derselbe Stoff, der auch in faulendem Fisch vorkommt. Trotzdem lieben Bienen die Blüten.

→ Eingriffeliger Weißdorn
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Baldrian enthält über 150 verschiedene chemische Verbindungen! Die beruhigende Wirkung entsteht durch das Zusammenspiel von Valerensäure, ätherischen Ölen und Alkaloiden - Wissenschaftler verstehen bis heute nicht alle Mechanismen.

→ Echter Baldrian
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Die Glucosinolate im Barbarakraut sind natürliche Pestizide! Wenn Insekten an den Blättern knabbern, werden diese scharfen Senföle freigesetzt und vertreiben die Schädlinge - ein perfekter Pflanzenschutz!

→ Barbarakraut
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Purine sind Bausteine unserer DNA! Pflanzen mit hohem Puringehalt sollten Menschen mit Gicht meiden, da Purine zu Harnsäure abgebaut werden und Gelenkschmerzen verstärken können.

→ test
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Obwohl Färberwaid gelbe Blüten hat, entsteht daraus der tiefblaue Farbstoff Indigo! Das passiert erst durch Gärung und Oxidation. Die Blätter müssen zerkleinert, fermentiert und dann an der Luft blau werden - wie Magie!

→ Färberwaid
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Die Niedere Scheinbeere riecht nach Kaugummi! Ihre Blätter enthalten Wintergrünöl, das früher für Zahnpasta und Süßigkeiten verwendet wurde. Wenn du ein Blatt zerreibst, duftet es genau wie alte Kaugummisorten.

→ Niedere Scheinbeere
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Ein einziger Salbeistrauch kann bis zu 900 verschiedene chemische Verbindungen produzieren! Davon sind über 160 antimikrobiell wirksam - ein wahres Naturlabor.

→ Echter Salbei
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Die ätherischen Öle Carvacrol und Thymol im Sommerbohnenkraut sind so stark antibakteriell, dass sie sogar gegen multiresistente Keime wirken. Schon 0,1% Konzentration kann Bakterien abtöten!

→ Sommerbohnenkraut
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Bergminze enthält bis zu 2% ätherische Öle mit über 40 verschiedenen Verbindungen! Die Hauptwirkstoffe Pulegon und Menthon machen sie zu einem kraftvollen Heilkraut - aber auch giftig in großen Mengen.

→ Echte Bergminze
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Rohe Stangenbohnen enthalten das Gift Phasin, das rote Blutkörperchen verklumpen lässt. Schon 5-6 rohe Bohnen können Bauchschmerzen verursachen. Beim Kochen wird das Gift jedoch vollständig zerstört.

→ Stangenbohne
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Kartoffeln gehören zur Familie der Nachtschattengewächse - genau wie Tomaten und Paprika! Ihre grünen Teile und Keime enthalten giftiges Solanin. Deshalb sollte man niemals grüne Kartoffeln essen.

→ Kartoffel
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Gänseblümchen enthalten Saponine - das sind natürliche Seifenstoffe! Früher wurden die Blätter tatsächlich zum Waschen verwendet, weil sie in Wasser Schaum bilden können.

→ Gänseblümchen
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Nelkenblüten enthalten natürliche Eugenol-Verbindungen, die auch in Gewürznelken vorkommen. Deshalb schmecken essbare Nelkenblüten würzig-süß und wurden früher als Gewürz für Wein und Süßspeisen verwendet.

→ Gebirgshängenelke
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Heidelbeeren färben den Mund blau, weil sie Anthocyane enthalten - natürliche Farbstoffe, die auch als pH-Indikator funktionieren! Gibst du Zitronensaft dazu, werden sie rot.

→ Heidelbeere
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Die Hügelheilwurz riecht intensiv nach Sellerie und Petersilie! Ihre ätherischen Öle enthalten Cumarine, die auch in Waldmeister vorkommen. Früher wurde sie deshalb zum Aromatisieren von Speisen verwendet.

→ Hügelheilwurz
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Schalotten enthalten mehr Sulfidverbindungen als normale Zwiebeln. Diese schwefelreichen Moleküle sind für den milderen Geschmack verantwortlich und wirken antibakteriell. Sie machen weniger Tränen beim Schneiden als Küchenzwiebeln.

→ Schalotte
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Kapuzinerkresse enthält natürliche Senföle, die Bakterien und Viren bekämpfen. Schon die Inka nutzten sie als Heilpflanze. Heute wissen wir: Die scharfen Stoffe wirken wie ein pflanzliches Antibiotikum!

→ Große Kapuzinerkresse