Wusstest du?
399 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Die Kölnischwasser Minze riecht tatsächlich wie echtes Eau de Cologne! Ihr Duft entsteht durch die Kombination von Limonen und anderen ätherischen Ölen. Früher wurde sie sogar zur Parfümherstellung verwendet.
→ Kölnischwasser MinzeDer Name 'Calamintha' kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'schöne Minze'. Die alten Griechen glaubten, dass die Pflanze von den Göttern gesegnet sei, weil sie so herrlich duftet und gleichzeitig heilt.
→ Echte BergminzeObwohl sie 'Inkagurke' heißt, ist sie botanisch gar keine echte Gurke, sondern gehört zu den Kürbisgewächsen. Die Inkas bauten sie bereits vor 4000 Jahren in den Anden an und nannten sie 'Achocha'.
→ InkagurkeObwohl sie 'Weinbergtulpe' heißt, wächst Tulipa sylvestris ursprünglich in Wäldern und Wiesen. Der Name entstand, weil sie oft in alten Weinbergen verwilderte und dort prächtige gelbe Blütenteppiche bildete.
→ WeinbergtulpeDer Name 'Sideritis' kommt vom griechischen Wort 'sideros' = Eisen. Antike Krieger tranken den Tee, um Wunden von Eisenwaffen zu heilen. Tatsächlich enthält die Pflanze viel Eisen und andere Mineralien aus dem Gestein!
→ Griechischer BergteeDer Hornklee hat seinen Namen von seinen hornförmigen Samenschoten, die sich wie kleine Krallen spreizen. 'Lotus' bedeutet im Griechischen 'Klee' - obwohl er gar kein echter Klee ist, sondern zur Familie der Schmetterlingsblütler gehört!
→ Gewöhnlicher HornkleeDer Name 'Betonica' stammt vom keltischen Stamm der Vettonen in Spanien. Die Römer übernahmen den Namen, weil diese Völker die Pflanze besonders schätzten.
→ Echte BetonieKichererbsen heißen nicht wegen des Lachens so! Der Name kommt vom lateinischen 'cicer'. Das deutsche 'Kicher' ist eine Verballhornung. Die Erbsen haben also nichts mit Kichern zu tun!
→ KichererbseDer Name 'Stiefmütterchen' kommt daher, dass die große untere Blüte wie eine Stiefmutter aussieht, die ihre zwei Töchter (obere Blüten) umarmt. Eine botanische Familiengeschichte!
→ Wildes StiefmütterchenDie Gelbrote Taglilie heißt so, weil jede ihrer Blüten nur einen einzigen Tag blüht! Morgens öffnet sie sich, abends ist sie schon wieder verwelkt. Dafür produziert sie den ganzen Sommer über immer neue Blüten.
→ Gelbrote TaglilieDer Name 'Schalotte' kommt von der antiken Stadt Askalon im heutigen Israel. Kreuzfahrer brachten diese besondere Zwiebelart im Mittelalter nach Europa. Die Römer nannten sie 'cepa Ascalonia' - Zwiebel aus Askalon.
→ SchalotteAmaranth bedeutet 'nie verwelkend' - und das stimmt! Die getrockneten Blütenstände behalten jahrelang ihre Farbe. Deshalb galten sie in der Antike als Symbol für Unsterblichkeit und ewige Liebe.
→ GemüseamaranthDie Blutwurz hat ihren Namen vom blutroten Saft, der aus der Wurzel austritt, wenn man sie anschneidet. Früher dachten die Menschen, sie könne deshalb besonders gut Blutungen stoppen!
→ BlutwurzBuchweizen ist gar kein Getreide, sondern verwandt mit Rhabarber! Die dreieckigen Samen sehen aus wie kleine Bucheckern - daher der Name. Obwohl er wie Weizen verwendet wird, gehört er zur Familie der Knöterichgewächse.
→ BuchweizenDie Samen des Johannisbrotbaums sind so gleichmäßig schwer (0,2g), dass sie im Altertum als Gewichtseinheit dienten. Das Wort 'Karat' für Edelsteine kommt vom griechischen 'keration' = Johannisbrotsamen!
→ JohannisbrotbaumDer botanische Name 'Cydonia' kommt von der antiken Stadt Kydonia auf Kreta. Dort wuchsen schon vor 4000 Jahren die besten Quitten des Mittelmeerraums - ein echter Exportschlager der Antike!
→ QuitteSommerbohnenkraut wird auch 'Pfefferkraut' genannt, weil es früher als billiger Pfefferersatz verwendet wurde. Die Römer nannten es 'Satureja' nach dem Waldgott Satyrus - es galt als Liebeskraut!
→ SommerbohnenkrautObwohl er 'Buchweizen' heißt, ist er gar kein Getreide! Er gehört zu den Knöterichgewächsen wie Rhabarber. Sein Name kommt von den dreieckigen Samen, die aussehen wie winzige Bucheckern.
→ Stauden-BuchweizenBartnelken heißen so, weil ihre gefransten Blütenblätter aussehen wie kleine Bärte! Der botanische Name 'barbatus' bedeutet ebenfalls 'bärtig'. Früher nannte man sie auch 'Büschelnelken'.
→ BartnelkeBären erwachen im Frühjahr aus dem Winterschlaf und fressen als erstes Bärlauch - daher der Name! Die Pflanze hilft ihnen, ihren Magen nach Monaten ohne Nahrung wieder in Schwung zu bringen.
→ BärlauchHagebutten sind botanisch gesehen gar keine Früchte, sondern Scheinfrüchte! Die echten Früchte sind die kleinen harten Kerne innen drin - jede Hagebutte enthält 10-30 davon.
→ Rosen, KulturrosenIm alten Rom warfen reiche Leute Lavendelblüten ins Badewasser. Das lateinische Wort 'lavare' bedeutet 'waschen' - daher kommt der Name Lavendel. Die Römer wussten schon, dass er entspannt!
→ Echter LavendelDer Name 'Fenchel' kommt vom lateinischen 'foeniculum', was 'kleines Heu' bedeutet. Die Griechen nannten ihn 'marathon' - nach der berühmten Schlacht von Marathon, wo wilde Fenchel wuchsen.
→ GewürzfenchelMutterkraut hieß früher 'Fieberkraut' und wurde schon im alten Griechenland gegen Kopfschmerzen verwendet. Der Name kommt daher, dass es traditionell Müttern bei der Geburt half und Frauenleiden linderte.
→ MutterkrautDer Name 'Diktamos' kommt vom Berg Dikte auf Kreta, wo Zeus geboren wurde. Die alten Griechen glaubten, die Pflanze könne Pfeile aus Wunden ziehen - daher auch 'Pfeilkraut'.
→ DiktamosDer Name 'Akelei' kommt vom lateinischen 'aquila' = Adler. Die geschwungenen Blütensporne erinnern an Adlerkrallen! Im Mittelalter nannte man sie auch 'Elfenhandschuh' - ein viel zauberhafterer Name.
→ AkeleiDer Name 'Kapuzinerkresse' kommt von den Mönchskutten: Die Blütenform erinnert an die spitzen Kapuzen der Kapuzinermönche. Dabei ist sie gar keine echte Kresse, sondern gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie!
→ Große KapuzinerkresseDie Rauschbeere verdankt ihren Namen einem Irrtum! Früher dachte man, ihre Beeren würden einen Rausch verursachen. Tatsächlich kommen die Symptome von giftigen Pilzen, die oft zwischen den Beeren wachsen.
→ RauschbeereBären fressen die roten Beeren so gerne, dass die Pflanze ihren Namen bekam. Die Beeren sind für Menschen essbar, aber mehlig und fade. Dafür überleben sie problemlos -40°C kalte arktische Winter!
→ Echte BärentraubeDer Name 'Gänseblümchen' kommt daher, dass Gänse diese Blüten besonders gerne fressen. In England heißt die Pflanze 'Daisy' - von 'day's eye', weil sich die Blüten bei Sonnenaufgang öffnen.
→ Gänseblümchen