Wusstest du?

557 überraschende Fakten über Wildpflanzen

Sprache & Namen

Der Name 'Akelei' kommt vom lateinischen 'aquila' = Adler. Die geschwungenen Blütensporne erinnern an Adlerkrallen! Im Mittelalter nannte man sie auch 'Elfenhandschuh' - ein viel zauberhafterer Name.

→ Akelei
Sprache & Namen

Marillen kommen ursprünglich aus China, nicht aus Armenien! Der botanische Name 'armeniaca' entstand, weil die Römer die Früchte über armenische Händler kennenlernten.

→ Marille
Sprache & Namen

Buchweizen ist gar kein Getreide, sondern verwandt mit Rhabarber! Die dreieckigen Samen sehen aus wie kleine Bucheckern - daher der Name. Obwohl er wie Weizen verwendet wird, gehört er zur Familie der Knöterichgewächse.

→ Buchweizen
Sprache & Namen

Rossminze wurde früher Pferden gefüttert, um ihre Verdauung zu verbessern - daher der Name! Die wilden Pferde wussten instinktiv, welche Kräuter ihnen gut taten.

→ Rossminze
Sprache & Namen

Mutterkraut hieß früher 'Fieberkraut' und wurde schon im alten Griechenland gegen Kopfschmerzen verwendet. Der Name kommt daher, dass es traditionell Müttern bei der Geburt half und Frauenleiden linderte.

→ Mutterkraut
Sprache & Namen

Der Name 'Ruprechtskraut' geht auf den heiligen Ruprecht zurück, den Schutzpatron gegen Krämpfe. Im Mittelalter glaubte man, die Pflanze könne bei Frauenleiden helfen - daher auch der Name 'Storchschnabel-Geranium'.

→ Ruprechtskraut
Sprache & Namen

Der Name 'Melilotus' kommt aus dem Griechischen und bedeutet 'Honigklee'. Bienen lieben seine gelben Blüten so sehr, dass ein Hektar Steinklee bis zu 200kg Honig produzieren kann - mehr als die meisten anderen Wildpflanzen!

→ Echter Steinklee
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Der Name 'Walnuss' kommt von 'welsche Nuss' - 'welsch' bedeutete früher 'fremd'. Die Römer brachten sie aus Persien mit. Daher auch der botanische Name 'Juglans' von 'Jovis glans' = Eichel des Jupiter.

→ Walnuss
Sprache & Namen

Das Pfennigkraut heißt so, weil seine runden Blätter wie alte Münzen aussehen! Früher glaubten Menschen, dass Pflanzen mit münzähnlichen Blättern Reichtum bringen würden.

→ Pfennigkraut
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Barbarakraut hat seinen Namen von der heiligen Barbara (4. Dezember). An diesem Tag wurde es traditionell geerntet, weil es als eine der wenigen Pflanzen auch im Winter frische grüne Blätter liefert!

→ Barbarakraut
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Amarant bedeutet 'die Unvergängliche' aus dem Griechischen. Die alten Griechen webten Amarant-Blüten in Kränze für Götter, weil sie niemals verwelken. Heute wissen wir: Die Blüten behalten ihre Farbe durch spezielle Betacyanin-Pigmente.

→ Rauhaariger Amarant
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Der Name 'Diktamos' kommt vom Berg Dikte auf Kreta, wo Zeus geboren wurde. Die alten Griechen glaubten, die Pflanze könne Pfeile aus Wunden ziehen - daher auch 'Pfeilkraut'.

→ Diktamos
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Der Gemeine Hohlzahn hat seinen Namen von seinem hohlen, viereckigen Stängel! Wenn du ihn durchschneidest, siehst du eine kleine Röhre in der Mitte - wie ein grüner Strohhalm in der Natur!

→ Gemeiner Hohlzahn
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Der Name 'Hundsrose' kommt nicht von Hunden, sondern vom lateinischen 'hundus' = spitz. Die spitzen Dornen gaben der Pflanze ihren Namen. Im Mittelalter glaubte man, sie könne Hundebisse heilen.

→ Hundsrose-Wildrose
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Der Name 'Sideritis' kommt vom griechischen Wort 'sideros' = Eisen. Antike Krieger tranken den Tee, um Wunden von Eisenwaffen zu heilen. Tatsächlich enthält die Pflanze viel Eisen und andere Mineralien aus dem Gestein!

→ Griechischer Bergtee
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Der Name 'Quendel' kommt vom althochdeutschen 'quenala' und bedeutet 'duftend'. Schon die Germanen nutzten seinen starken Geruch, um böse Geister zu vertreiben und Fleisch haltbar zu machen.

→ Quendel
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Der Name 'Salbei' kommt vom lateinischen 'salvare' = heilen. Kein Wunder: Seine ätherischen Öle töten 99% aller Bakterien ab - das ist effektiver als viele Desinfektionsmittel!

→ Echter Salbei
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Aus dem Harz der Terebinthe wurde früher Terpentin gewonnen - daher der Name! Künstler benutzten es als Verdünner für Ölfarben. Heute kommt Terpentin meist aus Kiefern, aber der Name erinnert noch an die alte Terebinthe.

→ Terebinthe
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Obwohl sie 'Inkagurke' heißt, ist sie botanisch gar keine echte Gurke, sondern gehört zu den Kürbisgewächsen. Die Inkas bauten sie bereits vor 4000 Jahren in den Anden an und nannten sie 'Achocha'.

→ Inkagurke
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Der Name 'Topinambur' kommt von einem brasilianischen Indianerstamm namens 'Tupinambá'. Die Franzosen nannten die Pflanze so, obwohl sie ursprünglich aus Nordamerika stammt - ein historischer Namensirrtum!

→ Topinambur
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Amaranth bedeutet 'nie verwelkend' - und das stimmt! Die getrockneten Blütenstände behalten jahrelang ihre Farbe. Deshalb galten sie in der Antike als Symbol für Unsterblichkeit und ewige Liebe.

→ Gemüseamaranth
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Der Name 'Tussilago' kommt von lateinisch 'tussis' (Husten) und 'agere' (vertreiben). Huflattich kann seine Samen bis zu 10 km weit fliegen lassen - dank spezieller Fallschirm-Härchen an jedem Samen!

→ Huflattich
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Der Name 'Betonica' stammt vom keltischen Stamm der Vettonen in Spanien. Die Römer übernahmen den Namen, weil diese Völker die Pflanze besonders schätzten.

→ Echte Betonie
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Die Rauschbeere verdankt ihren Namen einem Irrtum! Früher dachte man, ihre Beeren würden einen Rausch verursachen. Tatsächlich kommen die Symptome von giftigen Pilzen, die oft zwischen den Beeren wachsen.

→ Rauschbeere
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Im alten Rom warfen reiche Leute Lavendelblüten ins Badewasser. Das lateinische Wort 'lavare' bedeutet 'waschen' - daher kommt der Name Lavendel. Die Römer wussten schon, dass er entspannt!

→ Echter Lavendel
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Der botanische Name 'Cydonia' kommt von der antiken Stadt Kydonia auf Kreta. Dort wuchsen schon vor 4000 Jahren die besten Quitten des Mittelmeerraums - ein echter Exportschlager der Antike!

→ Quitte
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Der Name 'Meisterwurz' kommt daher, dass mittelalterliche Kräuterkundige sie als 'Meister aller Heilkräuter' bezeichneten. Sie galt als so wertvoll, dass nur erfahrene Kräutermeister sie sammeln und anwenden durften.

→ Meisterwurz
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Bären fressen die roten Beeren so gerne, dass die Pflanze ihren Namen bekam. Die Beeren sind für Menschen essbar, aber mehlig und fade. Dafür überleben sie problemlos -40°C kalte arktische Winter!

→ Echte Bärentraube
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Der wissenschaftliche Name 'Seseli' stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'kleine Petersilie'. Tatsächlich wurden die jungen Blätter früher wie Petersilie zum Würzen verwendet - aber nur nach dem Kochen!

→ Hügelheilwurz
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Der Name 'Schalotte' kommt von der antiken Stadt Askalon im heutigen Israel. Kreuzfahrer brachten diese besondere Zwiebelart im Mittelalter nach Europa. Die Römer nannten sie 'cepa Ascalonia' - Zwiebel aus Askalon.

→ Schalotte