Wusstest du?
557 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Schon Kleopatra nutzte Aloe vera für ihre Schönheitspflege! Die alten Ägypter nannten sie 'Pflanze der Unsterblichkeit' und legten sie sogar in Pharaonengräber.
→ Aloe veraObwohl sie Andenbeere heißt, stammt sie ursprünglich aus Peru und war schon bei den Inkas ein Superfood! Die goldenen Früchte galten als so wertvoll, dass sie nur dem Adel vorbehalten waren.
→ AndenbeereIm Mittelalter glaubten Menschen, Katzenminze würde Mut verleihen. Soldaten kauten die Blätter vor Schlachten. Tatsächlich wirkt sie beruhigend auf Menschen - genau das Gegenteil wie bei Katzen!
→ Echte KatzenminzeGin verdankt seinen typischen Geschmack den Wacholderbeeren! Schon im Mittelalter mixten niederländische Destillateure Wacholder in Schnaps. Britische Soldaten nannten das Getränk liebevoll 'Dutch Courage' - holländischen Mut.
→ WacholderDie ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!
→ GartenerdbeereKokoswasser ist so rein, dass es im 2. Weltkrieg als sterile Kochsalzlösung für Bluttransfusionen verwendet wurde. Es hat fast die gleiche Mineralstoffzusammensetzung wie menschliches Blutplasma.
→ KokospalmeAus dem Harz der Schwarzkiefer wurde früher Pech gewonnen, um Schiffe abzudichten. Daher kommt der Spruch 'Pech haben' - wenn das Pech nicht hielt, ging das Schiff unter!
→ Österreichische SchwarzkieferApfelminze war im Mittelalter wertvoller als Pfeffer! Mönche kultivierten sie in Klostergärten als 'Herba sancta' (heiliges Kraut) und nutzten sie gegen Verdauungsprobleme. Der samtige Flaum auf den Blättern schützt vor Wasserverlust.
→ ApfelminzeDer Holzapfel ist der wilde Urahn unserer Kulturäpfel! Seine winzigen, sauren Früchte sind nur 2-4 cm groß, aber sie enthalten so viel Pektin, dass sie früher als natürliches Geliermittel für Marmeladen verwendet wurden.
→ HolzapfelDie Lack-Zistrose produziert das kostbare Ladanum-Harz, das früher wertvoller als Gold war! Hirten sammelten es von den Bärten ihrer Ziegen, die durch die klebrigen Büsche gelaufen waren.
→ Lack-ZistroseDie wilde Möhre ist die Urmutter unserer Gartenmöhre! Vor 5000 Jahren war sie noch weiß oder violett. Erst durch Züchtung wurde sie orange - angeblich zu Ehren des niederländischen Königshauses Oranien.
→ Wilde MöhreBrennnesselfasern sind stärker als Baumwolle! Im 1. Weltkrieg wurden deutsche Uniformen aus Brennnesseln genäht. Die Fasern sind so robust, dass sie heute für Outdoor-Kleidung wiederentdeckt werden.
→ BrennnesselDie alten Römer nutzten Pinienholz für ihre Kriegsschiffe, weil es besonders harzreich und wasserabweisend ist. Das Harz diente auch als natürlicher Klebstoff und Dichtmittel.
→ PinieSchlehdorn kann über 100 Jahre alt werden und bildet dabei undurchdringliche Hecken mit bis zu 4 cm langen Dornen. Diese 'lebenden Zäune' schützten früher ganze Dörfer vor Eindringlingen und wilden Tieren.
→ SchlehdornMädesüß duftet intensiv nach Mandeln und Honig - deshalb wurde es früher als natürlicher Raumduft gestreut! Im Mittelalter bedeckten Menschen ihre Böden damit, um schlechte Gerüche zu vertreiben und Ungeziefer fernzuhalten.
→ Echtes MädesüßRadicchio war im alten Rom so wertvoll, dass Kaiser Tiberius ihn als Tribut von eroberten Völkern forderte. Die Römer nannten ihn 'Zichorie der Könige' und glaubten, er verleihe Weisheit und Mut in der Schlacht.
→ RadicchioArtischocken waren im alten Rom so wertvoll, dass nur reiche Patrizier sie essen durften. Kaiser Augustus liebte sie so sehr, dass er extra Gärtner aus Ägypten holte, um sie anzubauen.
→ ArtischockeKnoblauch war im alten Ägypten so wertvoll, dass Arbeiter beim Pyramidenbau damit bezahlt wurden! Die Pharaonen gaben ihren Sklaven täglich Knoblauch und Zwiebeln als Lohn für ihre schwere Arbeit.
→ KnoblauchIn der chinesischen Kultur gilt die Baumpfingstrose als Symbol für Reichtum und Ehre. Nur Kaiser durften sie früher in ihren Gärten pflanzen. Heute ist sie Chinas Nationalblume und ziert sogar Geldscheine!
→ BaumpfingstroseAmaranth war das Hauptgetreide der Azteken! Sie nannten es 'huauhtli' und bauten über 20.000 Tonnen pro Jahr an. Die spanischen Eroberer verboten den Anbau, weil Amaranth in religiösen Zeremonien verwendet wurde.
→ AmaranthLärchenharz wurde schon von den alten Römern als 'Venetianischer Terpentin' gehandelt. Es galt als so wertvoll wie Gold und wurde für Medizin und zum Mumifizieren verwendet. Heute noch wird es für Geigenlack genutzt.
→ Europäische LärcheKirschbäume waren die ersten Obstbäume, die Astronauten ins All mitnahmen! 2008 flogen Kirschkerne zur Raumstation ISS. Die daraus gewachsenen Bäume blühten auf der Erde 6 Jahre früher als normal.
→ SüßkirscheKolumbus nannte Chilis 'Pfeffer', obwohl sie mit schwarzem Pfeffer nichts zu tun haben. Er wollte beweisen, dass er den Seeweg zu den Gewürzinseln gefunden hatte - dabei war er in Amerika gelandet!
→ Paprika & ChiliIn Marokko ist Minztee so wichtig, dass es unhöflich ist, ihn abzulehnen. Der Tee wird aus großer Höhe eingeschenkt - das kühlt ihn ab und macht schönen Schaum!
→ Marokkanische MinzeDie Echte Betonie war im Mittelalter so wertvoll, dass sie als 'Allheilmittel' galt und sogar gegen böse Geister helfen sollte. Mönche pflanzten sie in jeden Klostergarten!
→ Echte BetonieDie Kartoffel stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas. Die Inkas bauten sie schon vor 8000 Jahren an! Nach Europa kam sie erst im 16. Jahrhundert durch spanische Eroberer.
→ KartoffelMelanzani waren ursprünglich weiß und eiförmig - daher der englische Name 'Eggplant'! Die violetten Sorten entstanden erst durch jahrhundertelange Züchtung in Europa.
→ MelanzaniIn Australien nutzen Aborigines die Blätter des Zitroneneukalyptus seit Jahrtausenden als natürliches Insektenschutzmittel und zur Wundheilung. Sie kauten die Blätter auch bei Erkältungen.
→ ZitroneneukalyptusThymian war so wertvoll, dass römische Soldaten vor der Schlacht in Thymian-Wasser badeten! Sie glaubten, es verleihe ihnen Mut und Kraft. Das Wort 'Thymian' kommt vom griechischen 'thymos' = Mut.
→ Echter ThymianNelkenblüten schmecken süßlich-würzig und sind komplett essbar! Schon im Mittelalter würzten Köche damit Wein und Süßspeisen. Die Blütenblätter enthalten sogar Vitamin C und eignen sich perfekt als bunte Dekoration für Salate.
→ Edelnelke, Gartennelke, Landnelke, Topfnelke