Wusstest du?
557 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Fichtenharz war das erste Kaugummi der Welt! Schon Steinzeitmenschen kauten es als natürliches Zahnpflegemittel. Das Harz tötet Bakterien ab und hält die Zähne sauber - ein 10.000 Jahre alter Life-Hack!
→ FichteDas Harz des Mastixstrauchs war im alten Griechenland so wertvoll wie Gold! Es wurde als erstes Kaugummi der Welt verwendet und machte die griechische Insel Chios superreich. Sogar heute noch wird echtes Mastix nur dort geerntet.
→ MastixstrauchIn Japan werden aus Buchweizen die berühmten Soba-Nudeln gemacht! Die Pflanze wächst auch auf kargen Böden und wurde früher 'Heidekorn' genannt, weil sie selbst auf der Heide gedeiht - perfekt für Notzeiten.
→ BuchweizenMädesüß war die erste Pflanze, aus der Aspirin entwickelt wurde! Die Salicylsäure in der Pflanze inspirierte 1897 die Erfindung des berühmten Schmerzmittels. Der Name Aspirin kommt sogar vom alten botanischen Namen Spiraea ulmaria.
→ Echtes MädesüßKnoblauch war im alten Ägypten so wertvoll, dass Arbeiter beim Pyramidenbau damit bezahlt wurden! Die Pharaonen gaben ihren Sklaven täglich Knoblauch und Zwiebeln als Lohn für ihre schwere Arbeit.
→ KnoblauchZichorie war der erste Kaffee-Ersatz der Geschichte! Schon Napoleon ließ die blauen Wurzeln rösten, als echter Kaffee zu teuer wurde. Der 'Muckefuck' schmeckt bitter wie Kaffee, enthält aber kein Koffein - perfekt für müde Kinder!
→ Zichorie & ChicoréeSchlehdorn kann über 100 Jahre alt werden und bildet dabei undurchdringliche Hecken mit bis zu 4 cm langen Dornen. Diese 'lebenden Zäune' schützten früher ganze Dörfer vor Eindringlingen und wilden Tieren.
→ SchlehdornDie Echte Betonie war im Mittelalter so wertvoll, dass sie als 'Allheilmittel' galt und sogar gegen böse Geister helfen sollte. Mönche pflanzten sie in jeden Klostergarten!
→ Echte BetonieDie Apothekerrose ist die älteste Gartenrose der Welt! Bereits im 13. Jahrhundert kultivierten französische Mönche sie für Heilzwecke. Ihre roten Blütenblätter enthalten so viele Gerbstoffe, dass sie auch getrocknet noch jahrelang ihren Duft behalten.
→ ApothekerroseDie Sommernelke stammt ursprünglich aus China und wurde schon vor über 1000 Jahren dort kultiviert! Ihr wissenschaftlicher Name 'chinensis' verrät ihre asiatische Herkunft. Heute wächst sie in Gärten auf der ganzen Welt.
→ SommernelkeAus dem Harz der Schwarzkiefer wurde früher Pech gewonnen, um Schiffe abzudichten. Daher kommt der Spruch 'Pech haben' - wenn das Pech nicht hielt, ging das Schiff unter!
→ Österreichische SchwarzkieferDie ersten Gartenerdbeeren entstanden 1750 zufällig in Frankreich, als sich amerikanische und chilenische Wilderdbeeren kreuzten. Vorher waren Erdbeeren winzig - etwa so groß wie Fingernägel!
→ GartenerdbeereDie Dicke Bohne ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt! Schon vor 8000 Jahren bauten Menschen sie im Mittelmeerraum an. Sogar in ägyptischen Pyramiden fanden Archäologen getrocknete Bohnen als Grabbeigabe.
→ Dicke BohneApfelminze war im Mittelalter wertvoller als Pfeffer! Mönche kultivierten sie in Klostergärten als 'Herba sancta' (heiliges Kraut) und nutzten sie gegen Verdauungsprobleme. Der samtige Flaum auf den Blättern schützt vor Wasserverlust.
→ ApfelminzeHuflattich war das erste Hustenmittel der Menschheit! Schon vor 2500 Jahren rauchten die alten Griechen seine getrockneten Blätter gegen Husten. Heute wissen wir: Die Pflanze enthält leberschädliche Alkaloide.
→ HuflattichIn Marokko ist Minztee so wichtig, dass es unhöflich ist, ihn abzulehnen. Der Tee wird aus großer Höhe eingeschenkt - das kühlt ihn ab und macht schönen Schaum!
→ Marokkanische MinzeTomaten waren bis ins 18. Jahrhundert als 'Liebesäpfel' bekannt und galten als Aphrodisiakum! Reiche Europäer starben aber oft nach dem Essen - nicht durch die Tomate, sondern durch Bleivergiftung aus ihren Zinntellern!
→ TomateIngwer war im Mittelalter so wertvoll wie Gold! Ein Pfund Ingwer kostete so viel wie ein Schaf. Reiche Kaufleute führten sogar eigene Ingwer-Münzen als Zahlungsmittel ein.
→ IngwerTraubenkirschen-Holz ist ein Geheimtipp für Möbelbauer! Es duftet süßlich wie Mandeln und wird immer dunkler - von hellbraun bis zu tiefem Mahagoni. In Amerika heißt es 'Black Cherry' und kostet ein Vermögen.
→ Spätblühende TraubenkirscheUrsprünglich stammt Glücksklee aus Mexiko und wurde erst im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht. Die Azteken nutzten ihn bereits als Nahrungsmittel und nannten ihn 'Xocoyolli' - was 'saures Kraut' bedeutet.
→ GlückskleeSchon die alten Römer aßen Gartenmelde als 'Spinat der Armen'. Sie war so wichtig, dass sie in jedem Klostergarten angebaut wurde, bevor echter Spinat nach Europa kam.
→ GartenmeldeArtischocken waren im alten Rom so wertvoll, dass nur reiche Patrizier sie essen durften. Kaiser Augustus liebte sie so sehr, dass er extra Gärtner aus Ägypten holte, um sie anzubauen.
→ ArtischockeIn der Türkei wird diese Minze 'Nane' genannt und ist unverzichtbar für echten türkischen Tee. Schon die Osmanen kultivierten sie in ihren Palastgärten als Luxuspflanze für die Elite.
→ Türkische MinzeIm alten Rom glaubten Gladiatoren, dass Fenchel ihnen Mut und Stärke verleiht. Sie aßen die Samen vor Kämpfen und trugen Fenchelkränze als Glücksbringer in die Arena.
→ BitterfenchelFrüher dachten Menschen, die weißen Flecken auf den Blättern sehen aus wie kranke Lungen. Deshalb glaubten sie, die Pflanze könne Lungenkrankheiten heilen - nach der 'Signaturenlehre'.
→ Geflecktes LungenkrautSchon Kleopatra nutzte Aloe vera für ihre Schönheitspflege! Die alten Ägypter nannten sie 'Pflanze der Unsterblichkeit' und legten sie sogar in Pharaonengräber.
→ Aloe veraDie Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!
→ AroniaLatschen können über 1000 Jahre alt werden! Die ältesten Exemplare in den Alpen sind wahre Methusalems und haben schon die Römerzeit miterlebt. Ihr langsames Wachstum macht sie so langlebig.
→ LatscheAzteken bauten Feuerbohnen bereits vor 2000 Jahren an und nannten sie 'ayocotl'. Sie galten als Liebeszauber - daher kommt ihre aphrodisierende Wirkung in der Volksmedizin.
→ FeuerbohneAuf Feigenkakteen leben Cochenille-Läuse, aus denen der kostbare rote Farbstoff Karmin gewonnen wird. Für 1kg Farbstoff braucht man 100.000 Läuse! Dieser Farbstoff steckt heute noch in Lippenstift und Süßigkeiten.
→ Feigenkaktus