Wusstest du?
557 überraschende Fakten über Wildpflanzen
Scharbockskraut war früher ein Lebensretter! Seefahrer aßen die vitamin-C-reichen Blätter gegen Skorbut (Scharbock). Ein einziges Blatt deckt fast den Tagesbedarf an Vitamin C - deshalb der Name!
→ ScharbockskrautIngwer war im Mittelalter so wertvoll wie Gold! Ein Pfund Ingwer kostete so viel wie ein Schaf. Reiche Kaufleute führten sogar eigene Ingwer-Münzen als Zahlungsmittel ein.
→ IngwerIm alten Rom galt Spargel als Aphrodisiakum und Luxusgemüse. Kaiser Augustus liebte ihn so sehr, dass er seine Soldaten für besonders schnelle Aktionen mit dem Spruch 'Schneller als Spargel kocht!' lobte.
→ SpargelIn der Türkei wird diese Minze 'Nane' genannt und ist unverzichtbar für echten türkischen Tee. Schon die Osmanen kultivierten sie in ihren Palastgärten als Luxuspflanze für die Elite.
→ Türkische MinzeKnollenfenchel war im alten Rom so wertvoll, dass Gladiatoren ihn vor Kämpfen aßen - sie glaubten, er verleihe Mut und Stärke! Die Römer nannten ihn 'marathum' nach der Schlacht von Marathon.
→ KnollenfenchelAckerschwarzkümmel wurde im alten Ägypten so geschätzt, dass Samen sogar in Pharaonengräbern gefunden wurden! Die alten Ägypter nannten ihn 'Samen der Gesegnetheit' und nutzten ihn als Heilmittel und Gewürz.
→ AckerschwarzkümmelSchon vor 6000 Jahren bauten Menschen in Europa Schlafmohn an - nicht nur für Medizin, sondern auch als Nahrung. Archäologen fanden Mohnsamen in steinzeitlichen Pfahlbauten am Bodensee.
→ SchlafmohnSchwarze Johannisbeeren enthalten 4x mehr Vitamin C als Orangen! Eine Handvoll deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Deshalb wurden sie im 2. Weltkrieg in England massenhaft angebaut, als Zitrusfrüchte knapp waren.
→ JohannisbeerenDie Kartoffel stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas. Die Inkas bauten sie schon vor 8000 Jahren an! Nach Europa kam sie erst im 16. Jahrhundert durch spanische Eroberer.
→ KartoffelMojitominze war ursprünglich eine Zufallskreuzung verschiedener Minzarten. Ihr Name kommt vom berühmten kubanischen Cocktail - aber die Pflanze selbst ist eine moderne Züchtung aus Europa!
→ MojitominzeGerbstoffe in Pflanzen sind wie natürliche Ledergerberei! Sie machen Blätter bitter, damit Tiere sie nicht fressen. Früher nutzte man sie tatsächlich zum Gerben von Tierhäuten zu Leder.
→ testIn Australien nutzen Aborigines die Blätter des Zitroneneukalyptus seit Jahrtausenden als natürliches Insektenschutzmittel und zur Wundheilung. Sie kauten die Blätter auch bei Erkältungen.
→ ZitroneneukalyptusDie Alraune galt im Mittelalter als so wertvoll, dass Betrüger gefälschte Alraunen aus geschnitzten Rüben verkauften! Echte Alraunen kosteten damals so viel wie ein ganzes Haus.
→ AlraunePfefferminze hält Ameisen, Mäuse und Ratten fern - Bauern pflanzten sie früher um Getreidespeicher, um Schädlinge natürlich zu vertreiben.
→ PfefferminzeSchon Kleopatra nutzte Aloe vera für ihre Schönheitspflege! Die alten Ägypter nannten sie 'Pflanze der Unsterblichkeit' und legten sie sogar in Pharaonengräber.
→ Aloe veraMädesüß duftet intensiv nach Mandeln und Honig - deshalb wurde es früher als natürlicher Raumduft gestreut! Im Mittelalter bedeckten Menschen ihre Böden damit, um schlechte Gerüche zu vertreiben und Ungeziefer fernzuhalten.
→ Echtes MädesüßThymian war so wertvoll, dass römische Soldaten vor der Schlacht in Thymian-Wasser badeten! Sie glaubten, es verleihe ihnen Mut und Kraft. Das Wort 'Thymian' kommt vom griechischen 'thymos' = Mut.
→ Echter ThymianIm 16. Jahrhundert galten Bartnelken als Symbol für Galanterie. Ritter trugen sie als Zeichen ihrer Höflichkeit. In der Blumensprache bedeuteten sie 'Du bist vollkommen'.
→ BartnelkeDie Zuckerwurzel war im Mittelalter so beliebt, dass sie als 'weißes Gold' galt! Ihre süßen Wurzeln dienten als natürlicher Zuckerersatz, bevor Rübenzucker erfunden wurde. Sogar in königlichen Gärten wurde sie angebaut.
→ ZuckerwurzelLärchenharz wurde schon von den alten Römern als 'Venetianischer Terpentin' gehandelt. Es galt als so wertvoll wie Gold und wurde für Medizin und zum Mumifizieren verwendet. Heute noch wird es für Geigenlack genutzt.
→ Europäische LärcheAzteken bauten Feuerbohnen bereits vor 2000 Jahren an und nannten sie 'ayocotl'. Sie galten als Liebeszauber - daher kommt ihre aphrodisierende Wirkung in der Volksmedizin.
→ FeuerbohnePastinaken waren im Mittelalter das wichtigste Wintergemüse in Europa - bis die Kartoffel sie verdrängte! Sie können monatelang im Boden überwintern und werden durch Frost sogar süßer.
→ PastinakeIm Mittelalter glaubten Ritter, Borretsch verleihe Mut vor der Schlacht. 'Ego Borago gaudia semper ago' - 'Ich Borretsch bringe immer Freude' war ihr Wahlspruch. Daher auch der Name 'Mut-Kraut'.
→ BorretschDie Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika, wurde aber erst durch russische Forscher berühmt. Sie züchteten sie als 'Superbeere' für die Raumfahrt - Kosmonauten sollten damit gesund bleiben!
→ AroniaSchon die alten Ägypter nannten Aloe die 'Pflanze der Unsterblichkeit'. Kleopatra soll täglich Aloe-Gel für ihre Schönheit verwendet haben - kein Wunder bei den vielen pflegenden Inhaltsstoffen!
→ BaumaloeIm alten Ägypten wurde Rizinusöl bereits vor 4000 Jahren verwendet. Die Ägypter nutzten es als Lampenöl, für die Mumifizierung und als Heilmittel. Kleopatra soll es sogar für ihre Schönheitspflege benutzt haben.
→ RizinusDie alten Römer nutzten Pinienholz für ihre Kriegsschiffe, weil es besonders harzreich und wasserabweisend ist. Das Harz diente auch als natürlicher Klebstoff und Dichtmittel.
→ PinieNapoleon ließ für Kaiserin Joséphine über 250 Rosensorten sammeln. Ihr Garten in Malmaison wurde zum berühmtesten Rosengarten Europas und rettete viele alte Sorten vor dem Aussterben.
→ Rosen, KulturrosenDie orangenen Blütenblätter der Ringelblume wurden früher als 'Safran des armen Mannes' verwendet, um Butter, Käse und Suppen gelb zu färben - viel günstiger als echter Safran!
→ RingelblumeKokoswasser ist so rein, dass es im 2. Weltkrieg als sterile Kochsalzlösung für Bluttransfusionen verwendet wurde. Es hat fast die gleiche Mineralstoffzusammensetzung wie menschliches Blutplasma.
→ Kokospalme