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Wilde Malve | Malva sylvestris ssp. sylvestris

Wilde Malve

Botanischer Name: 
Malva sylvestris ssp. sylvestris
andere Namen: 
Große Käsepappel
Ordnung: /
Unterfamilie:
Gattung: /
Art: Malva sylvestris ssp. sylvestris / Wilde Malve
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
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Bild 6: Livias "Malvenelfe" lässt sich ausdrucken und freut sich über Farben ;)
Bild 7: Der Wuchs der Wilden Malve ist sehr variabel: von 30 cm bis 150 cm Höhe, von aufrecht bis - wie im Foto - niederliegend, Teppiche bildend.
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    Malva sylvestris erreicht spielend Höhen von 150 cm und bietet Schmackhaftes für Nahrung und Heilung.

  • 9

    Diese Malve ist vom Malvenrost befallen.

  • 10

    Blattunterseite: Mit Malvenrost befallene Blätter nicht verzehren.

  • 11

    Zauberhafte Blütenteppiche aus Hundskamille, Wilder Malve und Weißklee liegen im April vor dem Kloster Arkadi, Kreta.

  • 12

    In einem Allgäuer Garten entdeckt: Hohe Wilde Malve - ganz zahm!

  • 13

    Wilde Malve in Tirol: Der erste Schnee tut weh! - Mit etwas Winterschutz treibt sie im nächsten Jahr aus ihren Wurzeln wieder aus.

  • 14

    Sie ist wieder da!

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Die Wilde Malve zählt zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen. Sie wurde bereits in der Antike als Gemüse- und Heilpflanze angebaut, denn alle ihre oberirdischen Teile, bis auf die Blätterstängel, sind köstlich essbar, roh und gekocht: Blätter, Knospen, Blüten, grüne Samenstände. Die Wurzel kann als Notnahrung gut verspeist werden. Nur die Blätterstängel, die so zart und ätherisch wirken, widersetzen sich mit Zähigkeit den Zähnen und dem Mixermesser!

Die farbintensive Mauretanische Malve wird gleich angebaut und verspeist wie die Wilde Malve.

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Status
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
Früchte
Geschmack:
salzig schleimig
Geschmack:
süßlich schleimig
Sättigungswert:
Gering
Sättigungswert:
Gut
Aussehen

Blütenfarbe

  • purpur
    purpur
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
Vermehrung
  • Samen
  • Selbstaussaat bei zusagenden Bedingungen
Lichtanspruch
  • Sonnig
Bevorzugte Erde
  • humusreich
  • nährstoffreich
  • neutral
  • durchlässig
Winterhärte
  • -18°C
Reihenabstand
  • 40 cm
Saattiefe
  • 1 cm

Zehrer
  • Starkzehrer
Lebenszyklus
  • ausdauernd
Erste Ernte nach
  • 10 Wochen
Anbaupause
  • 3 Jahre
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • unkompliziert
  • laufend zu beernten
  • rasch wachsend
  • Direktsaat
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Krankheiten
  • Rostpilze
Wann Wilde Malve pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Samen Aussaat im Freien Reihensaat. Temperaturen knapp unter +5°C sind sehr vorteilhaft

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen pflanzen
Pflanzabstand: 40 cm. Gut angießen! Als mehrjährige Pflanze wird die Malve erst im nächsten Jahr zu blühen beginnen.

Frühsommer / Anfang Juni bis dritte Juni Woche

Blätter ernten
Fortlaufend bis zum Frost an erwachsenen Pflanzen für die Küche einzelne Blätter ernten. Erholungsphasen lassen!
Blüten ernten
Zum Trocknen für Malventee fortlaufend bis zum Ende der Blütezeit von jeder Pflanze offene Blüten ernten. Zur Samengewinnung einige Blüten Samen entwickeln lassen!

Vollherbst / Ende September bis Mitte Oktober

Samenstand ernten
Vollfrühling
Mai
  • Blüten, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gering

    Die Blüten dekorieren die Speisen, getrocknet können sie auch in den Tee gemischt werden.
    Auch zum Färben eignet sich die schöne Blüte sehr gut: im "Zaubersalz" sorgt sie für überraschende Effekte und Ostereier werden schön blau.

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.

  • Blüten, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gering

    Die Blüten dekorieren die Speisen, getrocknet können sie auch in den Tee gemischt werden.
    Auch zum Färben eignet sich die schöne Blüte sehr gut: im "Zaubersalz" sorgt sie für überraschende Effekte und Ostereier werden schön blau.

Hochsommer
Juli
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.

  • Blüten, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gering

    Die Blüten dekorieren die Speisen, getrocknet können sie auch in den Tee gemischt werden.
    Auch zum Färben eignet sich die schöne Blüte sehr gut: im "Zaubersalz" sorgt sie für überraschende Effekte und Ostereier werden schön blau.

  • Früchte, essbar, Nährwert: Gering

    Die kapernartigen Früchte werden unreif geerntet und roh oder eingelegt verzehrt.

Spätsommer
August
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.

  • Blüten, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gering

    Die Blüten dekorieren die Speisen, getrocknet können sie auch in den Tee gemischt werden.
    Auch zum Färben eignet sich die schöne Blüte sehr gut: im "Zaubersalz" sorgt sie für überraschende Effekte und Ostereier werden schön blau.

  • Früchte, essbar, Nährwert: Gering

    Die kapernartigen Früchte werden unreif geerntet und roh oder eingelegt verzehrt.

Frühherbst
September
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.

  • Blüten, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gering

    Die Blüten dekorieren die Speisen, getrocknet können sie auch in den Tee gemischt werden.
    Auch zum Färben eignet sich die schöne Blüte sehr gut: im "Zaubersalz" sorgt sie für überraschende Effekte und Ostereier werden schön blau.

  • Früchte, essbar, Nährwert: Gering

    Die kapernartigen Früchte werden unreif geerntet und roh oder eingelegt verzehrt.

Vollherbst
Oktober
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.

Spätherbst
November
  • Blätter, essbar, salzig schleimig, Nährwert: Gut

    Junge Blätter eignen sich gut zum rohen Verzehr in Salaten, ältere Blätter werden wie Spinat verwendet, Strudel damit gefüllt oder eine Quiche verfeinert.