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Jungzwiebel | Allium fistulosum

Jungzwiebel

Botanischer Name: 
Allium fistulosum
andere Namen: 
Winterzwiebel
andere Namen: 
Lauchzwiebel
andere Namen: 
Grober Schnittlauch
andere Namen: 
Zwiebelröhrl
andere Namen: 
Winterheckenzwiebel
andere Namen: 
Ewige Zwiebel
andere Namen: 
Frühlingslauch
andere Namen: 
Frühlingszwiebel
Unterfamilie: /
Tribus:
Gattung: /
Art: Allium fistulosum / Jungzwiebel
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: NEIN!
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Blütenball der Winterheckenzwiebel

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Bild 1: Die Frühlingszwiebel ist unter vielen Namen bekannt: Winterzwiebel, Lauchzwiebel, Grober Schnittlauch, Jungzwiebel, Frühlingslauch, Zwiebelröhrl, Ewige Zwiebel, Winterheckenzwiebel.
Bild 3: Blütenball der Winterheckenzwiebel
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Bild 5: Die Ewige Zwiebel (= Frühlingszwiebel, Lauchzwiebel ... ) bildet leicht Samen. Sie vermehrt sich auch über unterirdische Tochterzwiebeln und bleibt über Jahre bestehen.
Bild 6: Würzender Neuaustrieb zeitig im Jahr. Der "Grobe Schnittlauch" liefert früher als der Schnittlauch Würze für die Küche.

Verwendung 

Die Winterheckenzwiebel lugt bereits im Winter, wie ihr Name verrät, grün aus der Erde hervor!

Schon einige Wochen vor dem Schnittlauch und anschließend über das ganze Jahr hinweg spendiert sie uns frische, knackige Speisewürze! Für diesen Zweck wird sie wie jener verwendet, aber nie restlos abgeschnitten, sondern man erntet von den Pflanzen fortlaufend etliche ihrer röhrigen Blätter.

Diese, mancherorts auch die ganze Pflanze, werden als „Schlotten“ bezeichnet und sind – im Unterschied zur Küchenzwiebel – das hauptsächliche Ernteziel.

Die Winterheckenzwiebel ist über ihre dünnen, zylindrischen Tochterzwiebeln horstbildend, wuchert aber nicht. Sie wird deshalb gerne als bis zu 30 cm hohe Hecke an den Rand eines Gemüsebeetes gesät bzw. gepflanzt. Den Namen „Winterheckenzwiebel“ trägt sie also völlig zurecht! Durch die Horstbildung kann sie außerdem jahrelang, sogar jahrzehntelang beerntet werden.

Wir kennen die Winterheckenzwiebel – vom Einkaufen her – auch unter der Bezeichnung „Frühlingszwiebel, die bundweise („Bundzwiebel“) das Jahr über angeboten wird. Will man sie als Bundzwiebel ernten, hält man den Abstand von Pflanze zu Pflanze geringer und zieht sie als Jungpflanze aus der Erde, wie einen kleinen Porree (Lauch), dem sie in diesem Zustand ähnelt.

Möchte man selbst die Gartensaison hindurch Bundzwiebeln ernten, macht man mehrere Folgesaaten.

 

Vermehrung

Im Sommer ihres zweiten Lebensjahres kommt die Winterheckenzwiebel zur Blüte in Form von großen, weißen, kugeligen Dolden. Wer nur an Schloten interessiert ist, bricht sie noch knospend ab, wer aber an Samen interessiert ist, lässt sie stehen.

  • Vermehrung durch Samen
    • 40 Tage nach ihrer Vollblüte werden die reifen Samenstände mit etwas Stiel abgeschnitten und gründlich, ca. 20 Tage lang, bei Temperaturen um 23°, nachgetrocknet. Anschließend die Samen kühl, bei ca. 15°, überwintern.
    • Im darauffolgenden Erstfrühling wird bei einer Bodentemperatur ab 15° in Reihen gesät und dünn mit Erde bedeckt. Die Samen keimen, je nach Bodenwärme, nach 4 bis 14 Tagen.
    • Keimlinge nicht verdursten lassen!
    • Sobald man die Jungpflanzen mit den Fingern fassen kann, werden sie büschelweise im Abstand von 20 cm verpflanzt.
    • Gut angießen und nicht austrocknen lassen!
  • Vermehrung durch Teilung
    • Zu Beginn des Frühherbstes kann eine Vermehrung der Winterheckenzwiebel durch Teilung des Horstes erfolgen.
    • Jeweils 3 Triebe (Zwiebeln mit Blättern) werden als neuer Horst gepflanzt.
    • Gut angießen und nicht austrocknen lassen!
Empfohlener Artikel zur Pflanze
Status
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Aussehen

Blütenfarbe

  • weiß
    weiß
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Wann Jungzwiebel pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Erstfrühling / April

Aussaat im Freien geschützt bei einer Bodentemperatur ab 15° in Reihen gesät und dünn mit Erde bedeckt

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen pflanzen
Sobald man die Jungpflanzen mit den Fingern fassen kann, werden sie büschelweise im Abstand von 20 cm verpflanzt. Gut angießen und nicht austrocknen lassen!

Frühherbst / Ende August bis Ende September

Zwiebel setzen
Vermehrung über die Zwiebeln: Bei Bedarf Jungzwiebelhorst teilen und jeweils 3 Triebe (= 3 Zwiebeln mit Blättern) als neuen Horst einpflanzen. Gut angießen, nicht vertrocknen lassen!
Vorfrühling
März
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

Erstfrühling
April
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

Vollfrühling
Mai
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

Frühsommer
Juni
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

Hochsommer
Juli
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

Spätsommer
August
  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.