Lasagne
Eine köstliche Lasagne gemütlich selbst zu machen, ist schon etwas zeitaufwendig, bringt aber große Vorteile:
- Beilagen erübrigen sich.
- Eine Lasagne lässt sich sowohl frisch als auch gegart gut einfrieren, was sich für einen kleineren Haushalt als sehr praktisch erweist, denn man kann die für 6 Personen angegebenen Menge auch in 2 bis 3 geeigneten kleinen Backformen backen.
- Lasagne-Reste lassen sich nicht nur in der Mikrowelle erneut erwärmen, sondern auch bei geringer Hitze in einer Pfanne mit Deckel, und zwar zusammen mit etwas Tomatensauce oder Brühe.
- "Lasagne bolognese" kann man sogar im Voraus fertigbacken, auskühlen lassen und vor dem Servieren 25 Minuten im Backofen bei 160° (Ober-und Unterhitze) erwärmen. – Das ist nicht nur arbeitstechnisch praktisch, sondern sie schmeckt dadurch sogar noch aromatischer!
- Und … eine Lasagne, gleich, ob sie mit Fleisch oder vegetarisch gefüllt ist, verbreitet Urlaubsfeeling!
Jede Region Italiens, das Heimatland der Lasagne, hat übrigens ihr eigenes Rezept, was die Füllung ihrer ortsüblichen Lasagne betrifft. In der Verwendung von Lasagneblättern (Nudelblätter), Béchamelsauce und Käse. im Schichten und Backen gleichen sie sich.
Damit Du selbst dich mit der Praxis der "Lasagnebäckerei" bequem vertraut machen kannst, informieren wir dich
- zuerst über die gleichbleibenden Arbeitsschritte beim Zubereiten von Lasagnen,
- dann über klassische und spezielle Füllungen. Sie sind als „Variationen“ beschrieben.
Zutaten
- 250.00 g Lasagneblätter
- 60.00 g Butter
- 60.00 g Mehl
- 1.00 Liter Milch
- 1.00 TL Salz
- 1.00 Prise Schwarzer Pfeffer
- 1.00 kräftige Prise Muskatnuss
- 1.00 Backform
- 250.00 g Mozzarella
- 100.00 g Parmesan
Zubereitung
250 g weiße oder farbige Lasagneblätter organisieren
- Wenn Sie sich eine gute Erfahrung gönnen möchten, machen Sie die Lasagneblätter selbst! Das kann bereits am Vortag sein, und: Es geht – auch ohne Nudelmaschine - viel einfacher, als man / frau sich das vorstellt! Das Rezept für weiße und farbige Lasagneblätter finden Sie hier. - Alternative: Man kauft sich Lasagneblätter aus Hartweizengrieß.
- Viele Lasagne-Variationen können auch mit den optisch und geschmacklich attraktiven grünen ("verdi") Lasagneblättern zubereitet werden.
- Müssen die Lasagneblätter vorgekocht werden? Nein. Sie müssen jedoch ausreichend von Sauce bedeckt sein. Sie garen in der Sauce und saugen sie zum Teil auf.
Bèchamelsauce kochen mit folgenden Zutaten: 60 g Butter (= ~ ein Viertel eines 250 g Butterwürfels), 1 l Milch, 1 TL Salz, 1 Prise Pfeffer, 1 kräftige Prise Muskatnuss:
- In einem kleinen Kochtopf die Butter schmelzen, das Mehl dazugeben und unter langsamem Rühren anschwitzen, bis es zu duften beginnt. Es sollte nicht braun werden.
- Nun unter schnellerem Rühren nach und nach die Hälfte der Milch angießen, aufkochen lassen, unter Rühren die restliche Milch angießen und erneut aufkochen lassen. Während des Rührens mit dem Schneebesen auch vom Topfboden wegschaben.
- Die Sauce vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
- Die Sauce dickt noch etwas nach. Bis zu ihrer Verwendung zwischendurch immer wieder einmal kurz durchrühren, damit sich keine Haut bildet.
Lasagne schichten mit Lasagneblättern, Bechamelsauce, der bei den Variationen angegebenen Füllung und 250 g grob gehobelten Mozzarella (oder Fontina, Provolone, Ricotta, Taleggio) sowie 100 g frisch geriebenen Parmesan:
Lasagnen lassen sich nicht nur in eckigen Backformen zubereiten, denn man kann die rohen Lasagneblätter der Form entsprechend zerbrechen.
Eine Lasagne besteht aus mindestens 4 Schichten Lasagneblätter + 3 Schichten Füllung. Die Form jedoch nicht randvoll anfüllen: Die Lasagne dehnt sich während des Backens etwas aus.
Nun geht’s los:
- Den Boden der Backform mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce bedecken.
- Dann geht es bis zur letzten Schicht so weiter:
- Lasagneblätter nebeneinanderliegend in der Backform flächendeckend auslegen,
- mit einer Schicht Béchamelsauce bedecken,
- ein Drittel der Füllung der ausgewählten Lasagne-Variation aufstreichen,
- ein Drittel des zerkleinerten Mozzarellas aufstreuen.
- Die letzte Schicht besteht in der Regel aus Lasagneblättern, die mit einem Bratenwender niedergedrückt, mit der restlichen Béchamelsauce, die auch seitlich abrinnen darf, dick bedeckt und mit Parmesan gleichmäßig bestreut werden.
- Wiederholung ab Lasagneblätter! Lasagnen lassen sich nicht nur in eckigen Backformen zubereiten.
Lasagne backen
- Die geschichtete Lasagne mit einem Deckel oder mit Alufolie abdecken.
- Im auf 170° (Umluft) vorgeheiztem Backofen 40 Minuten backen.
- Deckel abnehmen und weitere 20 Minuten backen.
- Die fertige Lasagne nach Möglichkeit im ausgeschalteten Backofen 10 - 15 Minuten ruhen lassen. Nach dieser Ruhezeit ist die Lasagne noch heiß, lässt sich aber besser schneiden, als wenn dies sofort geschieht. Buon appetito!
- 250.00 g Lasagneblätter — weiße oder farbige
Wenn Sie sich eine gute Erfahrung gönnen möchten, machen Sie die Lasagneblätter selbst! Das kann bereits am Vortag sein, und: Es geht – auch ohne Nudelmaschine - viel einfacher, als man / frau sich das vorstellt! Das Rezept für weiße und farbige Lasagneblätter finden Sie hier.
- Alle Lasagne-Variationen können auch mit den optisch und geschmacklich attraktiven grünen Lasagneblättern zubereitet werden. Der Wort „verdi“ (grün) in ihrer Bezeichnung deutet dann darauf hin.
Alternative: Man kauft sich Lasagneblätter aus Hartweizengrieß.
Müssen die Lasagneblätter vorgekocht werden? Nein. Sie müssen jedoch ausreichend von Sauce bedeckt sein. Sie garen in der Sauce und saugen sie zum Teil auf.
- 60.00 g Butter — ~ ein Viertel eines 250 g Butterwürfels
- 60.00 g Mehl
- 1.00 Liter Milch
- 1.00 TL Salz
- 1.00 Prise Schwarzer Pfeffer
- 1.00 kräftige Prise Muskatnuss
In einem kleinen Kochtopf die Butter schmelzen, das Mehl dazugeben und unter langsamem Rühren anschwitzen, bis es zu duften beginnt. Es sollte nicht braun werden.
Nun unter schnellerem Rühren nach und nach die Hälfte der Milch angießen, aufkochen lassen, unter Rühren die restliche Milch angießen und erneut aufkochen lassen. Während des Rührens mit dem Schneebesen auch vom Topfboden wegschaben.
Die Sauce vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Die Sauce dickt noch etwas nach. Bis zu ihrer Verwendung zwischendurch immer wieder einmal kurz durchrühren, damit sich keine Haut bildet.
- 1.00 Backform — ca. 25 cm x 35 cm groß, vorzugsweise mit Deckel
- 250.00 g Mozzarella — grob gehobelt oder in kleine Würfel geschnitten. Alternativen: Fontina, Provolone, Ricotta, Taleggio
- 100.00 g Parmesan — frisch gerieben
In der Regel sollten es mindestens 4 Schichten Lasagneblätter + 3 Schichten Füllung sein. Wobei die letzte Lasagneblätterschicht nur mehr mit einem Bratenwender niedergedrückt, mit der restlichen Béchamelsauce, die auch seitlich abrinnen darf, dick bedeckt und mit dem Parmesan gleichmäßig bestreut wird.
- Die Form nicht randvoll anfüllen: Die Lasagne dehnt sich während des Backens etwas aus.
Nun geht’s los:
Den Boden der Backform mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce bedecken.
Dann geht es bis zur letzten Schicht so weiter:
- Lasagneblätter nebeneinanderliegend in der Backform flächendeckend auslegen,
- mit einer Schicht Béchamelsauce bedecken,
- ein Drittel der Füllung der ausgewählten Lasagne-Variation aufstreichen,
- ein Drittel des zerkleinerten Mozzarellas aufstreuen.
- Wiederholung ab Lasagneblätter!
Deckel auf die Backform setzen oder mit Alufolie abdecken.
Im auf 170° (Umluft) vorgeheiztem Backofen 30 Minuten backen.
Deckel abnehmen und weitere 20 Minuten backen.
Die fertige Lasagne nach Möglichkeit im ausgeschalteten Backofen 10 - 15 Minuten ruhen lassen. Nach dieser Ruhezeit ist die Lasagne noch heiß, lässt sich aber besser schneiden, als wenn dies sofort geschieht.
Buon appetito!