Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Oregano | Origanum vulgare L.

Oregano

Botanischer Name: 
Origanum vulgare L.
andere Namen: 
Italienischer Oregano
andere Namen: 
Pizza- Oregano
andere Namen: 
Echter Dost
Unterfamilie:
Gattung: /
Art: Origanum vulgare L. / Oregano
Kommt in Mitteleuropa wild bzw. ausgewildert vor: JA!
1
2
3
4

Der glatte Blattrand kann leicht behaart sein.

Bild 1: Die beinahe kugeligen, rosafarbenen Teilblütenstände vereinigen sich, je nach Sorte, zu einem dichten bis lockeren Gesamtblütenstand.
Bild 4: Der glatte Blattrand kann leicht behaart sein.
5
6

 

Oregano lässt sich wie sein Bruder, der Wilde Majoran bzw. Dost, leicht ziehen – unter seiner einzigen Bedingung, dass er genug Sonne abbekommt!

 

Mit der Sonne ist er auch symbolisch verbunden:

Oregano zählt wie der Dost zu den Sonnwendkräutern! Dazu mag neben seiner Lebenskraft auch sein starker, ´das Böse vertreibende´ Duft zählen!

So darf er auch in einem Frauenbuschen nicht fehlen. Er bildet mit Königskerze, Wermut bzw. Beifuß das Zentrum des Kräuterstraußes.

Für Winterräucherungen wird auch ein getrockneter Oregano- bzw. Dostzweigerl, wenn möglich aus dem Frauenbuschen stammend, zum Räuchergut gegeben.
 

Tipps:

  • Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto intensiver wird ihr Aroma.
  • Der Geschmack ihrer Blätter verstärkt sich durch Trocknen.
  • Viele italienische Speisen werden damit gewürzt, vor allem Pizza, Sugo bolognese, Bruschetta mit Tomate.  
  • Oregano kann bereits bei der Zubereitung beigefügt werden, denn seinen Geschmack wird durch Kochen noch kräftiger.
  • Roh werden die Blättchen über das fertige Gericht gestreut.
  • In der Heilkunde gilt er durch seine ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe als wirksam bei Erkankungen des Verdauungstraktes und bei Infektionen der Atemwege.
  • Ein duftend aromatischer Verwandter, der in milden Klimata oder im Kalthaus gut kultiviert werden kann: Onites-Oregano !  
Empfohlener Artikel zur Pflanze
Essbare Pflanzenteile:
Blätter
Essbare Pflanzenteile:
Blüten
Essbare Pflanzenteile:
alle oberirdischen Teile
Geschmack:
salzig pfeffrig
Geschmack:
herb- harzig
Aussehen

Blütenfarbe

  • rosa
    rosa

Form der einzelnen Blüte

  • aufrecht
  • Lippenblüte
  • zygomorph

Blütenstand

  • Rispe
  • aufrecht

Wuchshöhe

  • bis 0,7 m

Blütenduft

  • angenehm

Blattansatz am Stängel

  • gestielt

Stängel

  • aufrecht verzweigt
  • kantig

Unterirdische Pflanzenteile

  • Rhizome

Blattadern

  • fiedernervig

Frucht

  • Klausenfrucht

Blattform

  • eilanzettlich / lanzenförmig

Konsistenz des Blattes

  • zerstreut behaart

Blattrand

  • ganzrandig
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT GIFTIGER PFLANZE
VERWECHSUNGSMÖGLICHKEIT MIT ESSBARER PFLANZE
Kultivierung
Befruchtung
  • Fremdbefruchtung (Insekten)
Vermehrung
  • Samen
  • Absenker
  • Teilung / Stockteilung
Lichtanspruch
  • Sonnig
Wasserbedarf
  • Braucht wenig Wasser.
Bevorzugte Erde
  • nährstoffarm
  • trocken
  • leicht kalkhaltig
  • durchlässig
Winterhärte
  • -12°C
Reihenabstand
  • 20 cm
Pflanztiefe
  • nicht tiefer als vorher
Saattiefe
  • knapp mit feiner Erde bedeckt
Zehrer
  • Schwachzehrer
Lebenszyklus
  • mehrjährig
Kultivierungseigenschaft
  • schneckenresistent
  • unkompliziert
Pflegeanforderungen
  • einfache Pflege
Wann Oregano pflanzen oder säen?
Hier finden Sie einen praktischen Pflanzkalender mit den richtigen Terminen und Pflegeanweisungen.

Vorfrühling / Ende Februar bis Ende März

Alle oberirdischen Teile abschneiden

Erstfrühling / April

Aussaat unter Glas Kann auch am Fenster sein.

Vollfrühling / Mai

Jungpflanzen pflanzen
Wurzelballen teilen
Bei Bedarf.

Frühsommer / Anfang Juni bis dritte Juni Woche

Absenker machen
Hochsommer
Juli
  • alle oberirdischen Teile, essbar, herb- harzig

    Zu Beginn der Blütezeit die Stängel 10 cm über dem Boden abschneiden, zu Sträußchen zusammenbinden. Zum Trocknen im warmem Schatten mit den Blüten nach unten aufhängen.