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Erntekalender Vorfrühling

 

Erntekalender für den Vorfrühling,

ein besonders praktischer Ernthelfer für den Monat März !

 

Er erinnert alle Pflanzenfreundinnen und –freunde, wann was bei den Wildpflanzen - aber auch im Kulturland - als Esspflanze und / oder als Heilpflanze etc. geerntet werden kann.

Er gibt auch eine Kurzantwort auf die Fragen: Wie schmeckt die Pflanze? Was kann man davon essen? Kann man davon satt werden? Ist sie giftig? Ist sie im rohen Zustand giftig?

Als Angabe der Erntezeit wählte WILDFIND nicht einfach die 12 Monate oder die vier Jahreszeiten, sondern die naturgemäßen phänologischen Jahreszeiten.

Wer den idealen Erntzeitpunkt einer Pflanze oder eines Pflanzenteiles (Wurzel, Blatt, Blüte oder Frucht) nutzen möchte, zieht zusätzlich zur Angabe der phänologischen Ernte-Jahreszeit den WILDFIND-MONDKALENDER zurate!

>> Alpenampfer

  • Blätter, gekocht essbar

    junge Blätter nehmen; ältere haben viel Oxalsäure, die durch bestimmte Zubereitungsvorgänge dezimiert werden muss.

>> Bachbunge

  • Blätter, essbar, herzhaft kresseähnlich

    Die Blätter werden vor der Blüte geerntet und möglichst frisch gegessen, in Salaten, Aufstrichen oder aufs Brot gestreut, enthalten sehr viel Vitamin-C. Ältere Blätter werden zu herb.
    Keine Pflanzen in der Nähe von Weidegebieten ernten, da an diesen die Larven des Großen Leberegels haften könnten.
    Die Heilwirkung geht von harntreibend und blutreinigend bis hin zu unterstützend bei Rheuma und Gicht.

>> Barbarakraut

  • Blätter, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

    sehr Vitamin C haltig! Der Geschmack ist leicht säuerlich und kresseartig.

  • Jungtriebe, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Mittel

>> Bärlauch

  • Blätter, roh essbar, herzhaft knoblauchig, Nährwert: Mittel

    Schmeckt vor der Blüte am besten, auf trockenem Standort schärfer. Jeder Pflanze 1 Blatt zur Weiterentwicklung belassen!

>> Bärwurz

  • Blätter, essbar, herzhaft anisähnlich, Nährwert: Gering

    Geschmack erinnert an Anis, Bohnenkraut und Fenchel. Getrocknete Blätter zum Würzen (Kräutersalz).

  • Jungtriebe, essbar

>> Behaartes Schaumkraut

  • Blätter, essbar, scharf pfeffrig

    Die würzigen Blätter eignen sich vor allem für rohe Speisen wie Salate, Aufstriche, Butterbrotbelag, etc.

>> Birke

  • Innenrinde essbar, ungiftig, herzhaft, Nährwert: Gut

    Bitte nur die von gefällten Bäumen entnehmen, da die Entnahme der essbaren Innenrinde (unterhalb der weiß-schwarzen Rinde) den Baum verletzt! In Überlebenssituationen wird sie geschnitten und - in der Regel - gekocht, kann aber auch roh verzehrt werden. In den Birkenwäldern Russlands diente sie Soldaten als lebensrettende Notnahrung.

  • Baumsaft, essbar, süßlich, Nährwert: Gut

>> Bitteres Schaumkraut

  • Blätter, ungiftig, bitter aromatisch, Nährwert: Mittel

>> Blutampfer

  • Blätter, essbar, sauer kräftig

    junge Blätter nehmen; alte enthalten mehr Oxalsäure

>> Breitwegerich

  • Blätter, essbar

    Die Blätter eignen sich gut für Salate, aber auch gekocht, dabei erhalten sie nach längerer Kochzeit ein pilzartiges Aroma. Ältere Blätter können für eine Teemischung verwendet werden, auch bei Husten anwendbar. Auch kann das Blatt als Pflaster vom Wegesrand verwendet werden, eine blutstillende und Juckreiz hemmende Wirkung sind der Grund dafür. Auch ein spezieller Hustensirup kann daraus gewonnen werden.

>> Brennnessel

  • Blätter, essbar

    Vielfältig verwendbar, roh als Salat, gedünstet als Gemüse oder für Suppen oder spinatartig, Nockerl, Knödel, Quiche, Nudeln, Pesto, getrocknet für Tee.

>> Duftveilchen

  • Blätter, essbar

    Roh und gekocht passen die Blätter für Salate, Suppen, etc.

  • Blüten, essbar, süß duftend

    Die wunderbar duftenden Veilchenblüten können roh gegessen werden und über Salate gestreut oder für Teemischungen getrocknet werden. wunderbar eignen sie sich aber auch zum Aromatisieren von Zucker, Butter, Säften und Likören. Kandiert verzaubern sie Kuchen und Torten. Ausserdem wirkt die Blüte wohltuend bei Husten, dabei wird vor allem der Sirup verwendet.

>> Echte Brunnenkresse

  • Blätter, essbar, scharf kresseartig

    Mineralstoff- und vitaminreich, roh am wertvollsten, aber auch für Suppen und zum Würzen.

>> Echte Rentierflechte

  • alle oberirdischen Teile, bitter intensiv, Nährwert: Mittel

    Auf evtl Naturschutz und Grad der Radioaktivität achten! In Österreich sind Rentierflechten in manchen Bundesländern teilweise geschützt. Das bedeutet, dass man eine Handvoll ernten darf, aber nur, wenn sie in dem Sammelgebiet sehr zahlreich vorhanden ist und der Bestand der Flechte in dem Sammelgebiet durch die Entnahme keinesfalls gefährdet ist. Das bedeutet unter anderem auch, dass nur Flechten ab einer Größe von 4 cm genommen werden dürfen. - In deutschen Gebieten sind die Rentierflechten allerdings besonders geschützt!

>> Echter Beinwell

  • Wurzel, essbar, salzig schleimig

    Geschmack erinnert an Schwarzwurzel. Geröstet als Kaffeeersatz.
    Als Salbe und Breiumschlag bei Knochenbrüchen und zur Wundheilung, Hauptwirkstoff Allantonin. Äußerlich bei Sportverletzungen anwendbar.

  • Blätter, schwach giftig, herzhaft gurkenähnlich

    Roh empfehlen sich die Jungtriebe, Ältere Blätter gekocht verwenden.
    Inhaltsstoff Pyrrolizidin-Alkaloide mach die Pflanze schwach giftig, kann trotzdem gelegentlich verwendet werden.

>> Echter Eibisch

  • Wurzel, essbar, süßlich schleimig, Nährwert: Gut

>> Echtes Mädesüß

  • alle oberirdischen Teile, essbar

    Vor allem die Blüten ernten. Sie sind wirkungsstärker als die übrigen Pflanzenteile.
    Blätter nur im Vorfrühling ernten, später werden die Blätter zu intensiv.

  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Mittel

>> Ewiger Kohl

>> Feldsalat

  • alle oberirdischen Teile, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Die Blätter werden vor allem als Salat genossen und sind ein großartiger Vitamin- und Mineralstoffspender. Schwangere sollten ihn lieben! Auch blühender Feldsalat kann noch genossen werden, er ist dann aber nicht mehr ganz so zart.

>> Fichte

  • Jungtriebe, essbar, herbsauer, Nährwert: Gering

    Sammeln für den Wipferlhonig.

>> Gänseblümchen

  • Blätter, essbar, Nährwert: Mittel

    Roh und gekocht essbar, für Salate und Suppen, Gemüse und Aufstriche. Mild-nussiger Geschmack!
    Große Bedeutung im Volksglauben, marienverbunden.
    Medizinische Bedeutung wegen der Stoffwechsel anregenden Wirkung.

  • Blüten, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Vor allem zu Dekorationszwecken, aber auch für Tees, Aufstriche und Brote, "Nascherei" für Kinder.

>> Gänsefingerkraut

  • Blätter, essbar, säuerlich, Nährwert: Gering

    Nutzbar für Salat, Aufstriche, Suppen und Gemüse, aber auch für milden Tee.
    Entkrampfend bei Magen- und Menstruationsbeschwerden. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich ist der Tee anwendbar.

>> Gartenkresse

  • alle oberirdischen Teile, essbar, herzhaft kresseähnlich, Nährwert: Gering

    jung abschneiden

>> Gefleckte Taubnessel

  • Blätter, essbar

    Junge Blätter vor der Blüte geerntet haben gekocht ein pilzartiges Aroma und schmecken gut zu Suppen, Aufläufen, etc., sie können aber auch roh in Salaten genossen werden, enthalten Vitamin-A und Eiweiß.

>> Geflecktes Lungenkraut

  • Blätter, essbar, herzhaft gurkenähnlich, Nährwert: Gering

    Die an Gurke erinnernden Blätter können roh für Salate verwendet werden oder aber als Bestandteil von Eierspeise oder Quiche. Ältere Blätter sollten gekocht werden, da die Haare unangenehm zum Essen sind.

  • Blüten, essbar

    Mit den Blüten kann man Speisen dekorieren oder für Teemischungen trocknen.

>> Gewöhnliche Nachtkerze

  • Wurzel, essbar

    Die Wurzel erinnert im Geschmack an Schwarzwurzeln und wird auch so verwendet.

>> Gewöhnliche Schafgarbe

  • Blätter, essbar, herzhaft feinwürzig

    Roh, gekocht und getrocknet eignen sich die Blätter zum Würzen aber auch zum Aromatisieren von Essig.

>> Gewöhnlicher Gilbweiderich

  • Jungtriebe, essbar, säuerlich erfrischend, Nährwert: Gering

    Eignen sich gut zum Entsaften, als säuerliche Beimischung von Säften.

>> Gewöhnlicher Löwenzahn

  • Wurzel, essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gut

    Die inulinreiche Wurzel kann gut als leicht bitteres Gemüse verwendet werden oder aber, im Herbst gesammelt, getrocknet und in einer Eisenpfanne geröstet, als Kaffeeersatz. Die Wurzel ist im Herbst reicher an Stärke, im Frühjahr an Bitterstoffen.

  • Blätter, essbar, bitter leicht, Nährwert: Mittel

    Löwenzahn bildet, wenn er abgeschnitten wird, immer wieder neue Blätter. Er eignet sich hervorragend für Salate , Aufstriche, Orzotto und Risotto, für Suppen, Quiches etc.

>> Gewöhnlicher Rainkohl

  • Blätter, essbar, bitter leicht

    Die Blätter sind ein gutes Würzkraut für rohe und gekochte Speisen.

>> Giersch

  • Blätter, essbar, herzhaft möhrenartig, Nährwert: Gut

    Eines der wichtigsten Wildgemüse, sehr ergiebig (für Gärtner auch oft eine Plage).
    Junge Blätter sehr zart und für Salate und Aufstriche geeignet, ältere Blätter herb, daher dünsten, für Suppen, Quiche, etc.
    Am dreieckigen Blattstiel und Möhrenduft von giftigen verwechselbaren Pflanzen unterscheidbar.

>> Große Bibernelle

  • Blätter, essbar
  • Jungtriebe, essbar

>> Große Fetthenne

  • Wurzel, gekocht essbar, Nährwert: Gut

>> Große Klette

  • Wurzel, essbar, Nährwert: Gut

    Die Wurzel erinnert in ihrem Geschmack an Schwarzwurzeln, kann roh und gekocht verzehrt werden. Ernte im Spätherbst des 1. Jahres.

>> Großer Wiesenknopf

  • Blätter, essbar

    Die Blätter können wie die des kleinen Wiesenknopfes verwendet werden, schmecken aber weniger intensiv und sind nicht so zart.

>> Gundelrebe

  • Blätter, essbar, Nährwert: Gut

    Intensives Waldaroma, nach der ersten Blütezeit entsteht ein scharfer Beigeschmack.
    Roh und gekocht verwendbar.
    Bei Husten, Durchfall und Entzündungen im Mund einsetzbar.
    Früher auch als Bierwürze verwendet.
    Im Mittelalter als magische Pflanze gegen Verhexung bei Kühen verwendet.

  • Blüten, essbar

    Blüten zum Dekorieren verwenden, schmecken deutlich milder als die Blätter, auch als Tee angenehm mild.

>> Günsel

  • Blätter, essbar, bitter, Nährwert: Gut

    Bitterstoffe können im warmen Wasser ausgeschwemmt werden, chicorée- artig.

  • Blüten, essbar, Nährwert: Gering

    Auch zur Speisendekoration verwendbar, sonst die Blätter.

>> Guter Heinrich

  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter als Salat oder Spinat, ältere Blätter für Suppen und Aufläufe.

>> Haselnuss

  • Blätter, essbar

    Als Tee, für Salate oder Aufstriche, auch gedünstet als Gemüse.

>> Hirtentäschel

  • Blätter, essbar, scharf kresseartig, Nährwert: Gut

    Die Jungen Blattrosetten für Slate, Suppen und Aufstriche verwenden.

  • Wurzel, essbar, Nährwert: Gering

    Junge Wurzeln erinnern im Geschmack an Ingwer.

>> Huflattich

  • Blüten, schwach giftig, Nährwert: Gering

    Der Geschmack erinnert an Spargel, kann angebraten gegessen, aber auch roh als Speisenverziehrung verwendet werden.
    Altbewährtes Mittel gegen Husten, als Sirup auch gut für Kinder.
    Ein übermäßiger Verzehr ist aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide nicht empfehlenswert, geringe Mengen sind aber unbedenklich.

>> Isländisches Moos

  • alle oberirdischen Teile, geschützt, bitter schleimig, Nährwert: Gut

    Hauptsammelzeit: Trockene Zeiträume des Spätsommers und Herbstes.

>> Japanischer Staudenknöterich

  • Spross, essbar, säuerlich erfrischend, Nährwert: Mittel

    Die frischen Jungtriebe (20-30cm) Länge können wie Rhabarber verwendet werden. Abgedeckt werden die Stängel sehr zart. Kompostieren sie die Pflanzenabfälle erst nachdem sie vertrocknet sind, da der Japanische Staudenknöterich auch noch aus kleinen Teilen austreiben und sich rasant vermehren kann.
    Auch eine krebshemmende Wirkung wird untersucht, die Pflanze wirkt stark antioxidativ.
    In großen Mengen wirkt er abführend.

>> Johannisbeeren

  • Knospen, roh essbar, bitter aromatisch, Nährwert: Gering

    Die Knospen sind in Überlebens- und Notsituationen in vegetationsarmen Zeiten hilfreich.

>> Jungzwiebel

  • Blätter, essbar

    Man erntet von der Schneeschmelze weg - noch vor dem Schnittlauch - bis in den Spätsommer nach Bedarf einen Teil der röhrigen Blätter, die Jahr für Jahr aus den kleinen Zwiebeln wachsen. Doch sind auch die kleinen Zwiebeln, über die sich die Pflanze vermehrt, essbar.

>> Klatschmohn

  • Blätter, gekocht essbar, Nährwert: Gering

    Die Blätter können als Gemüse gekocht werden.

>> Kleine Braunelle

  • alle oberirdischen Teile, roh essbar, herb feinwürzig, Nährwert: Mittel

    Vor der Blüte geerntet schmeckt die Kleine Braunelle durch einen geringeren Gehalt an Gerbstoffen weniger herb.

>> Knoblauchsrauke

  • Wurzel, roh essbar, herzhaft feinwürzig, Nährwert: Mittel

    Wurzeln einjähriger Pflanzen nehmen. Schmecken nach Kren / Meerrettich, aber viel milder als dieser.

  • Blätter, roh essbar, herzhaft knoblauchig, Nährwert: Mittel

>> Knollenziest

  • Rhizom, gekocht essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Gut

>> Kornelkirsche

  • Blüten, essbar

    Die Blüten eignen sich getrocknet für Tees.

>> Kriechendes Fingerkraut

  • Blätter, essbar, säuerlich, Nährwert: Gering

    Nutzbar für Salat, Aufstriche, Suppen und Gemüse, aber auch für milden Tee.
    Entkrampfend bei Magen- und Menstruationsbeschwerden. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich ist der Tee anwendbar.

>> Lauch

  • alle oberirdischen Teile, essbar

    Die Wintersorten des Lauchs können ohne besonderen Schutz den Winter über auf dem Beet stehen bleiben und nach Bedarf geerntet werden.

>> Margerite

  • Blätter, essbar, süßlich, Nährwert: Gering

    Die Blätter werden vor der Blüte für Salate, Suppen und Gemüse gepflückt.

>> Niedere Scheinbeere

  • Früchte, schwach giftig, süßlich

>> Pastinake

  • Wurzel, essbar, herzhaft petersilienartig

    Die Wurzel kann wie Karotte verwendet werden, roh oder gekocht hat sie ein süßliches Aroma.
    Die Wurzel hat einen hohen Inulingehalt und wirkt deshalb verdauungsausgleichend.

>> Peruanischer Salbei

  • Blüten, roh essbar, süß balsamig, Nährwert: Gering

>> Petersilie

  • Wurzel, essbar

    Wurzelpetersilie: Bevor der Boden zufriert, ernten, da man sonst die Wurzeln nur schwer aus dem gefrorenen Boden bringt. Wurzeln in Sand im +4° kalten Raum einlagern. - Sobald die Erde aufgetaut ist, können die restlichen Wurzeln ausgegraben werden.

>> Pfennigkraut

  • Blätter, essbar, säuerlich

    Die Blätter können roh und gekocht verzehrt werden und geben den Speisen eine säuerliche Note, sind zudem fast das ganze Jahr über ernt- und essbar.

>> Rote Garten-Fetthenne

  • Wurzel, gekocht essbar, Nährwert: Gut

>> Rotklee

  • Blätter, essbar

    Die jungen Blätter vor der Blüte geerntet eignen sich gut für Salate aber auch gekocht im Gemüse und Suppen, der Geschmack erinnert an Erbse.

>> Sauerampfer

  • Blätter, essbar, säuerlich erfrischend, Nährwert: Gering

    Die Blätter sind eine wunderbare Erfrischung am Wegesrand und in Wiesen und sollten als solche genutzt werden. Auch in der Küche werden die säuerlichen Blätter als Würzmittel geschätzt, auch ein Smoothie profitiert von seinem Aroma.

>> Sauerklee

  • Blätter, essbar, säuerlich erfrischend

    Die Blätter eignen sich gut für rohe und gekochte Gerichte und verleihen ihnen eine säuerliche Note und sind zudem noch reich an Vitamin-C.

>> Scharbockskraut

  • Blätter, essbar

    Die leicht scharf schmeckenden Blätter eignen sich am besten zum rohen Verzehr, aber auch gekocht in Suppen, Aufläufen, etc. und sind reich an Vitamin-C.

>> Schlehdorn

  • Blüten, essbar

    Die Blüten können für Tees verwendet werden, Achtung: wegen dem Inhaltsstoff Blausäureglykosid sparsam verwenden!

>> Schmalblättrige Rucola

>> Schmalblättriges Weidenröschen

  • Wurzel, essbar, süßlich

    Die Wurzel kann als Gemüse oder geröstet und gemahlen als Kaffeeersatz verwendet werden.

>> Schwarzpappel

  • Knospen, essbar, bittermandelartig

    Man sammelt die harzenden, aromatischen Knospen, und zwar bevor sie sich öffnen. Nur die harzigen Knospen enthalten zusätzlich das desinfizierende, entzündungshemmende Propolis! Auch die Bienen wissen das und holen es sich für den Bienenstock.

>> Silberweide - Kopfweide

>> Sommerlinde

  • Knospen, roh essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Gut

    Die Knospen sind in Überlebens- und Notsituationen in vegetationsarmen Zeiten eine ergiebige, milde Eiweißquelle.

>> Spitzwegerich

  • Blätter, essbar

    Die Blätter eignen sich gut für Salate, aber auch gekocht, dabei erhalten sie nach längerer Kochzeit ein pilzartiges Aroma. Ältere Blätter können für eine Teemischung verwendet werden, auch bei Husten anwendbar. Auch kann das Blatt als Pflaster vom Wegesrand verwendet werden, eine blutstillende und Juckreiz hemmende Wirkung sind der Grund dafür. Auch ein spezieller Hustensirup kann daraus gewonnen werden.

>> Topinambur

  • Knolle, essbar, süßlich, Nährwert: Gut

    Sobald die Knollen aus der Erde sind, trocknen sie - im Unterschied zu Kartoffeln - leicht aus. In feuchtem Küchenpapier eingeschlagen sind sie im Kühlschrank einige Tage haltbar.

>> Tripmadam

  • Blätter, roh essbar, säuerlich erfrischend

    In der Alltagsküche werden die Blätter verwendet. Doch sind auch die Blüten genießbar.

>> Vogelmiere

  • Blätter, essbar

    Die sehr gesunde Pflanze kann als Ganzes verwendet werden und eignet sich roh oder gekocht in der Wildkräuterküche.

>> Waldengelwurz

  • Blätter, essbar, süß aromatisch, Nährwert: Gut

    Blätter vor der Blüte verzehren. Junge Blattstängel roh oder gekocht geschält essbar. Auch mit Zucker kandiert eine leckere Nascherei.
    Achtung: bei der Ernte darauf achten,dass kein Pflanzensaft auf die Haut kommt, kann bei Überempfindlichkeit zu Hautreizungen speziell im Zusammenhang mit Sonnenlicht kommen.

>> Walderdbeere

  • Blätter, roh essbar, sauer mild

    Für Salate, Kräuterbutter und Tees.

>> Weiße Taubnessel

  • Blätter, essbar

    Junge Blätter vor der Blüte geerntet haben gekocht ein pilzartiges Aroma und schmecken gut zu Suppen, Aufläufen, etc., sie können aber auch roh in Salaten genossen werden, enthalten Vitamin-A und Eiweiß.

>> Weißklee

  • Blätter, essbar

    Die jungen Blätter vor der Blüte geerntet eignen sich gut für Salate aber auch gekocht im Gemüse und Suppen, der Geschmack erinnert an Erbse.

>> Wiesenbärenklau

  • Blätter, essbar

    Blätter vor der Blüte ernten, roh und gekocht einsetzbar.

>> Wiesenlabkraut

  • Blätter, essbar, Nährwert: Gering

    Die Blätter werden roh und gekocht in der Küche geschätzt.

>> Wiesenschaumkraut

  • Blätter, essbar, scharf pfeffrig

    Die würzigen Blätter eignen sich vor allem für rohe Speisen wie Salate, Aufstriche, Butterbrotbelag, etc.

>> Wilde Möhre

  • Wurzel, essbar, herzhaft möhrenartig

    Die Wurzel ist als Gemüse gut geeignet, jedoch nur die der einjährigen Pflanzen, ansonsten zu zäh und fasrig.

>> Wilder Amarant

  • Blätter, essbar, herzhaft spinatähnlich, Nährwert: Gut

    Junge Blätter sehr mild, spinatähnlich, roh oder gekocht essbar, nach der Blüte werden die Blätter bitter.

>> Winterlinde

  • Knospen, roh essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Gut

    Die Knospen sind in Überlebens- und Notsituationen in vegetationsarmen Zeiten eine ergiebige, milde Eiweißquelle.

>> Wirsing

  • alle oberirdischen Teile, essbar

    Spät- und Lagersorten! Mit etwas Winterschutz (Vlies, Glas, Zweige) können ausgereifte Spätsorten auf dem Beet überwintern.

>> Zirbe

  • alle oberirdischen Teile

    Zur Holzgewinnung. Aus den frischen Zweigen äth. Zirbelöl destillieren.

>> Zuckerhut

  • alle oberirdischen Teile, essbar, herzhaft nussig, Nährwert: Mittel

    Je nach Sorte!

>> Zuckerwurzel

  • Blätter, roh essbar, süßlich anisähnlich, Nährwert: Mittel

    Salatzutat, Würze